WG-Tipps

Der ewige WG-Streit: Wer hat was auf dem Kassenzettel bezahlt?

4. Januar 2026
5 Min. Lesezeit

Es ist ein Ritual, so alt wie die WG selbst. Ein Mitbewohner kommt vom Wocheneinkauf, ein 1,5 Meter langer Kassenzettel schleift fast auf dem Boden. Er wird auf den Küchentisch gelegt – eine stille, passive Kriegserklärung.

Szene 1: Die Zettel-Leiche

Der Zettel liegt da. Stundenlang. Tagelang. Er wird zum Untersetzer für Kaffeetassen. Er bekommt Eselsohren. Jeder sieht ihn, niemand fühlt sich verantwortlich. Denn jeder weiß: Dieses Ding auszuwerten, ist die reinste Hölle.

"Ich hab den Zettel mal in die WhatsApp-Gruppe fotografiert. Kann jeder mal schauen, was seins ist?"

Die Antwort ist ohrenbetäubende Stille. Niemand "schaut mal". Derjenige, der das Geld ausgelegt hat, wird langsam nervös. Sein Kontostand schrumpft, während der Kassenzettel auf dem Tisch Wurzeln schlägt.

Szene 2: Der verzweifelte Versuch

Irgendwann kapituliert der Einkäufer. Er schnappt sich Zettel und Stift (oder öffnet eine Excel-Tabelle) und beginnt mit der Detektivarbeit. "Okay, die Bio-Zucchini für 2,49€... die war für mich. Der Sojajoghurt... das muss Sarah sein. Aber wer zum Teufel hat den 'Frischetraum'-Frischkäse für 1,89€ gekauft?!"

Nach 20 Minuten mühevoller Zuordnung bleiben 5-10 "herrenlose" Artikel übrig. Was passiert jetzt? Meistens eine von drei ungerechten "Lösungen":

Egal, welche Methode gewählt wird: Eine Person fühlt sich immer ungerecht behandelt. Der WG-Frieden bekommt einen weiteren Riss.

Die Lösung ist nicht Disziplin, sondern Technologie

Man kann jetzt natürlich sagen: "Da braucht man halt mehr Disziplin!" Aber mal ehrlich: Niemand will seine Freizeit damit verbringen, Kassenzettel zu analysieren. Das Problem ist nicht der Mensch, sondern das Werkzeug.

Ein Zettel und eine WhatsApp-Gruppe sind das falsche Werkzeug für eine komplexe Aufgabe.

Stoppt den Zettel-Wahnsinn. Startet die Revolution.

Was wäre, wenn der Kassenzettel sich von selbst auswertet? Genau das ist die Idee hinter der Spießer App.

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Wie die Spießer App den Streit beendet, bevor er beginnt

Stellen wir uns die Szene von oben noch einmal vor, aber mit der Spießer App:

  1. Der Mitbewohner kommt vom Einkauf.
  2. Er zückt sein Handy, öffnet die App, macht ein Foto vom Kassenzettel. Dauer: 15 Sekunden.
  3. Die App liest automatisch jeden Artikel und Preis aus und lädt den Einkauf in die WG-Gruppe hoch.
  4. Jeder Mitbewohner erhält eine Push-Nachricht: "Neuer Einkauf von [Name]. Bitte wähle deine Artikel aus."
  5. Jeder öffnet die App und tippt auf seine 3-4 Artikel. Dauer: 30 Sekunden pro Person.

Das war's. Kein Zettel auf dem Tisch. Keine Excel-Tabelle. Kein Streit. Die App berechnet automatisch, wer wem wie viel schuldet. Alles ist transparent, fair und vor allem: unglaublich einfach.

So bleibt mehr Zeit für das, was in einer WG wirklich zählt: gemeinsam kochen, Serien schauen oder darüber diskutieren, wer als Nächstes das Bad putzen muss. Aber das ist eine andere Geschichte...